Er was een feodale samenleving in Duitsland. Iedereen was afhankelijk van de adellijke lieden die hun gebiedjes beheerden. Aan hen moesten ze bij wijze van belasting hand- en spandiensten leveren. De mensen daar hadden weinig contact met de rest van de wereld. Alles was ver weg, geen zeeën en rivieren in de buurt. Alleen af en toe een reizende handelaar die verhalen kon vertellen over hoe het in andere plaatsen toeging. Soms passeerde misschien ook een leger dat even tijdelijk neerstreek, wat roofde en verkrachtte en dan weer verder ging naar het volgende slagveld.
In die tijd waren er Ridders von Selbach die Quadvassel of Quadfassel genoemd werden. Zij woonden o.a. in de omgeving van Siegen.
Is onze naam Quatfass afkomstig van deze Duitse landadel? In dat geval gaat de familiegeschiedenis terug tot 1290.

Ridders en vechters en rovers
In het -Geschlechts-Register Der Reichs Frey unmittelbaren Ritterschafft Landes zu Francken Löblichen Orts Ottenwald- komen we een familie Von Selbach zur Eichen tegen. Bij hun naam staat: Genannt Quadvassel. Het boek is hier te vinden in Google Books.
Ook in een ander Google book -Neue kleine Schriften – van Johann Georg Estor uit 1762, wordt deze Gottfried Von Selbach genoemd. Hij wordt hier Quattfassel genoemd
Het is ook heel interessant een informatieboekje van de Heimatverrein Zeppenfeld Der_Selbacher_Adel_im_Wildenburger_Land over de Von Selbachs te lezen waarin o.a op blz 5 te lezen is hoe de naam Quadvassel ontstaan is.

Waar staat de naam Quadfasel in de archieven?
Een selectie uit de stukken in o.a. het Historisches Archiv der Stadt Kölnn en het archief van Nordrhein-Westfalen.
9 januari 1559
Zeppenfeld Friedrich von Wilnsdorf genannt Kolbe beredet die Ehe mit Maria von Dernbach ( Derm -), Schwester des Albrecht Dernbach und Tochter der verwitweten Margarete von Berninghausen (Bernig -), im Beisein der beiderseitigen Vettern, Schwäger und Freunde, nämlich des Johann von Padberg (-burg ), seiner Söhne Philipp und Friedrich, der Gebrüder Philipp und Wilhelm von Langenbach bzw. auf Seiten der Braut des Philipp von Dernbach und der Gebrüder Johann, Leo und Jost von Meisenburg (-buck ) sowie des Johann von Seelbach genannt Quadfasel, der als Obmann beider Seiten fungiert. Die Braut erhält von Mutter und Bruder eine Aussteuer an Schmuck, Kleidung und Hausrat, wie nach adeligem Brauch landesüblich ist, und nach Kirchgang und Vollzug der Ehe 700 Gulden zu je 26 Albus als Mitgift, für die bis zur Auszahlung eine Jahrrente von 35 Gulden entrichtet und auf sicheren Unterpfand verschrieben werden soll. Mit dieser Mitgift soll der Bräutigam als Gegengeld den gleichen Beitrag, also insgesamt 1400 Gulden, auf seinen Hof zu Hambach bei Siegen anlegen und auf eine Verzinsung von fünf von Hundert verschreiben. Ferener hat er sie mit einer stattlichen Morgengabe zu versehen und mit einer guten freien Wohnung auf seinem genannten Hof. Nach der Hochzeit soll Maria dann auf alle väterlichen und mütterlichen Güter schriftlich verzichten; Bei- und Seitfälle bleiben ihr jedoch vorbehalten. Die Beredung wird ungültig, wenn einer der Brautleute vor Vollzug der Ehe stirbt. Es folgen die üblichen Eventualvereinbarungen für einen überlebenden Ehepartner bei gesegneter wie kinderloser Ehe und für den Fall einer Wiederverheiratung. Zwei gleichlautende Ausfertigungen werden geschrieben, an die ihre Siegel anhängen sollen der Bräutigam, der Bruder der Braut und alle genannten Heiratsfreunde. Bem.: Rückvermerk: De anno 1559, Duplicat, Heyrathsverschreibungh Friderichen vonn Wilstorf [!] genant Kolben mitt Mergen vonn Derrenbach, Heiderichs vonn Derrenbach undt Margarethen vonn Bernikhausen ehlich erzeugter tochter wiedan Albrechts vonn Derrenbach leibliger Swester.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 14
U 1868
28 Augustus 1577
Siegen Volmar von Scheidt genannt Weschpfennig beredet die Ehe mit Agnes, Tochter des verstorbenen Albrecht von Dernbach (Term -), Amtmanns zu Dillenburg (Tiellenpurgk ). Er bringt ein all sein Hab und Gut, wie er es ererbt hat und noch erben mag, sie ebenso alles, was ihr erblich zugekommen ist und noch anfallen mag. Zu einem Wittum verspricht er ihr einen adeligen Sitz, etwa Haus Scheidt oder welchen Sitz er sonst haben wird. [Es folgen die üblichen Eventualklauseln für einen überlebenden Ehepartner und die Fälle der Kinderlosigkeit wie der Wiederverheiratung.] Neben dem Bräutigam sollen unterschreiben und siegeln die beiderseitigen Heiratsfreunde, nämich für ihn Gotthard von Scheidt genannt Wespfennig, Wilhelm von der Lippe genannt Hoen (Hoin ), Christoffel von Seelbach genannt Lohe, Claus Seelbach zu Bülgenauel (-auwe ) und Asmus von Ottenstein, sodann für die Braut Johann Meisenbug, Landvogt an der Werra, Johann von Berninghausen (Bernk -), Leo Meisenbug, Jost Meisenbug, Konrad Meisenbug, Friedrich von Wilnsdorf genannt Kolbe und Konrad genannt Quadfasel.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten (?) §§§
U 1914
1 mei 1584
Weschpfennigsbröl Gotthard von Scheidt genannt Weschpfennig, Sohn des verstorbenen Rorich von Scheidt gen. Weschpfennig, beredet die Ehe mit Katharina, Tochter des verstorbenen Amtmanns zu Dillenburg Albrecht von Derenbach (Derren -). … Neben den Hochzeitern unterschreiben und hängen ihre Siegel an die Gebrüdern Herr Peter, Abt zu Springiersbach (Sprinckers -), Engelbert und Wilhelm von Scheidt gen. Weschpfennig, ferner Johann von Lützerode (-rath ), Amtmann zu Windeck, Heinrich von Scheidt gen. Weschpfennig, Woter von Gebhardshain (Gevertzhaen ) und Heinrich von Meckenheim, sodann auf Seiten der Braut Leo von Meisenbug (- buch ), Konrad von Seelbach gen. Quadfasel und Wilhelm von der Lippe gen. Hoen. Darunter: 1703 August 29 – Venauen (Vinawen ) Johann Karl Freiherr von Belven zu Venauen bezeugt, daß obenstehender Auszug mit dem Original übereinstimmt, das ihm neben anderen Archivalien der Familie Weschpfennig durch seine verstorbene Ehefrau Anna Katharina von Scheidt gen. Weschpfennig, der zweiten Erbtochter des verstorbenen Engelbert von Scheidt gen. Weschpfennig zu Elsfeld und Rott und der Anna (von ) Lüninck zu Niederpleis, zugekommen ist und von ihm auf seinem Hause Venauen an der Sülz zu Fürstentum Berg, Amt Lülsdorf, verwahrt wird. Der Aussteller unterschreibt und drückt sein Petschaft auf. Darunter: 1703 September 4 – Rott Franz Bodenius, der Gerichtsschreiber des Landes und Amtes Blankenberg, bestätigt durch Unterschrift und Aufdrücken seines Petschafts, daß Freiherr von Belven zu Venauen die Richtigkleit – wie oben – eigenhändig attestiert hat. Darunter: 1704 Juni 20 Petrus Wever, königlich preußischer Richter zu Meinerzhagen im Amt Altena, bezeugt durch Unterschrift und Aufdrücken seines gerichtlichen Siegels, daß vorstehender Auszug mit dem Text übereinstimmt, der ihm vom Obristen Freiherr von Neuhof gen. Ley zu Badinghagen vorgelegt wurde. Ferner unterschreibt der ausfertigende Gerichtsschreiber Stephan Franz Wever.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 37
U 1934
1593
Konrad v. Selbach gen. Quadfasel zu Zeppenfeld, Bekl. gegen Wilh. v. Selbach zu Zeppenfeld, Kl.Streit um einen Mühlenteich und Graben bei Zeppenfeld, insbes. aber, ob Bekl. als Mitglied der Reichsritterschaft der Wetterau nur vor dem RKG verklagt werden könne.(1. Nassau-Saynische Räte)2. RKG 1593
Darin: Auszüge aus Protokollen des Nassauischen Oberhofs zu Siegen 1512 ff.; Auszüge aus den Adel im Seelbacher Grund betr. Gerichtsbescheiden 1525 ff.; Urfehden der v. Selbach 1533 ff.; Auszüge von Rügeprotokollen des Amtes Burbach 1562, 1588, 1592 und von Verhörsprotokollen 1567, 1581
Bestellsignatur : Reichskammergericht, Nr. S 1149
Altsignatur : 4138
Aktenzeichen : 5305
1596
Tauschvertrag zwischen Conrad von Seelbach genannt Quadfasel zu Zeppenfeld und Hermann Böcklingen zu Friesenhagen wegen Gütern bei Friesenhagen und Mittelsolbach
v.num : 7576
Rond 1600
Die Vettern Philipp und Gottfried von Selbach, gen. Quadfasel lassen nach dem Tod des Junkers Konrad von Selbach, gen. Quadfasel durch einen Notar diejenigen in Zeppenfeld befindlichen Urkunden verzeichnen, die das Haus Lohe betreffen
Bestellsignatur : Haus Heistern, Nr. 160
Verschillende jaren
Aktenauszüge und Abschriften zur lippischen Geschichte, Bd. 15
Diebstahl von Pferden bei Vehemeier, Kütemeier zu Vennebeck, Jobst [Jodocus] Quadfasel und Beine zu Jerxen (1635, 1646-1649, 1728)
1605
Kaspar Magnus Schenk v. Schweinsberg, Hermannstein, Konrad v. Selbach gen. Quadfasel, Sebastian v. Hatzfeld zu Krottorf, Herr zu Wildenberg und Schönstein, und Philipp v. Langenbach, Amtmann zu Dillenburg, werden zu Vormündern der minderjähr. Anna Maria, Anna Marg., Gottfried, Sebastian Burkhard und Hermann, Kinder der + Eheleute Erasmus v. Ottenstein zu Junkernthal und Marg. v. Hatzfeld, ernannt.RKG 1605
Bestellsignatur : Reichskammergericht, Nr. 0 O 261
Altsignatur : 1497
Aktenzeichen : 4226
10 juli 1696
Badinghagen Nach Streitigkeiten zwischen den v. Neuhof gen. Ley und den v. Seelbach gen. Quadfasel (- vasel ) wegen des Verkaufs eines Viertels des Hofes zu Mittelsohlbach in der Herrschaft Wildenburg und wegen abgehauenen Gehölzes wird bei der heutigen Zu-sammenkunft der Parteien durch Vergleich vereinbart, daß Engel-bert v. Seelbach an Anna Margarete v. Scheid gen. Weschpfennig, Witwe [des Engelbert] v. Neuhof gen. Ley, 216 Rtl. zahlen soll zur Ablöse ihrer Forderungen. Dieser Ertrag wurde sogleich entrichtet. Darüber wird hiermit quittiert, und damit sollen alle Forderungen und Gegenforde-rungen, so auch die des v. Seelbach auf anteilige Übernahme von Baukosten für den unbebauten Hof zu Deurigen, erledigt sein. Es unterschreiben und petschieren die Witwe v. Neuhof gen. Ley und Engelbert v. Seelbach; als Zeugin unterschreibt A[gnes] E[lisabeth] v. Neuhof gen. Ley.
Bestellsignatur : Verweis
Altsignatur : Bestellsignatur: Kasten 63
U 705
En daarna?
Het lijkt erop dat na 1600 de familie zich vooral concentreerde op het platteland in het Vorstendom Lippe, en vlak over de grens daarvan in het Vorstendom Pyrmont.